Ausbau von 12.000 m² Bodenplatten in Euskirchen

Ausbau von 12.000 m² Bodenplatten in Euskirchen

Procter & Gamble wurde 1837 von dem englischen Kerzenzieher William Procter (1801–1884) und dem irischen Seifensieder James Gamble (1803–1891) in den Vereinigten Staaten gegründet. Das Unternehmen hat sich seit seiner Gründung unter anderem durch Entwicklungen im Konsumgütermarkt einen Namen gemacht und hat immer wieder neue Wege im Marketing beschritten. Besonderes Kennzeichen ist das ausschließlich an den einzelnen Marken orientierte Marketing, während der Konzern und sein Name meist im Hintergrund bleiben.

Nach der Markteinführung von  Pampers entstand 1976 in Euskirchen das erste Werk für Papierwindeln. In diesem Werk hat am 3. Februar 2014 der erste Bauabschnitt zum Ausbau von 12.000 m² Bodenplatten begonnen. Hierbei handelt es sich um die erste von drei Hallen mit jeweils 4.000 m² Bodenfläche. Den Auftrag hierzu erhielt die Karlheinz Döhler GmbH & Co. KG aus Erftstadt. Das Rückbaukonzept sah vor, die Bodenplatte in Blöcke von circa 1,95 x 3,10 Metern zu zerteilen, bei einer Stärke von 0,25 bis 0,28 Metern. Hierfür wurden 6 bis 7 Fugenschneider eingesetzt, mit 15 bis 22 kW Antriebsleistung, sowie ein Fugenschneider mit 7,5 kW Antriebsleistung zum freischneiden von neun Stahlbeton-Stützen, welche die Dachkonstruktion der Halle tragen.

Nachdem alle 10 Döhler-Mitarbeiter eine zweistündige Sicherheitsunterweisung erhielten, konnte mit dem anzeichnen der Teilungsschnitte begonnen werden. Parallel wurde von einem weiteren Mitarbeiter ein Teil der Fassade herausgeschnitten, welche als Einbringungsöffnung dient. Sämtliche Fugenschneider wurden auf die Fläche gebracht und die Schneidearbeiten konnten beginnen. Während dieser Arbeiten wurde das anfallende Schmutzwasser stellenweise abgesaugt. Da kein mit Schlamm verunreinigtes Wasser in die Bauseitige Kanalisation geleitet werden durfte, wurde das Schmutzwasser gefiltert und anschließend das von Schlamm befreite Wasser abgeleitet.

Der Ausbau der Betonblöcke erfolgte mit einem Gabelstapler. Mit speziellen Abhebevorrichtungen und Verschraubungen im Beton, konnten die Betonblöcke angehängt werden und bis zur Einbringungsöffnung in der Fassade verfahren werden. Hier wurden die Blöcke dann von einem weiteren Gabelstapler übernommen und in die bereitgestellten Container verladen. Der erste Bauabschnitt konnte wie geplant fertiggestellt werden. Im Sommer und im Spätherbst 2014 werden dann die zwei weiteren Bodenplatten ausgebaut.

Fotos: Karlheinz Döhler GmbH & Co. KG
Text: Ralf Döhler, Geschäftsführer

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